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In der Ausgabe vom 1. Januar erstellte ich in der SonntagsZeitung für 2012 folgende Wunschliste:

Dass...

... Karl-Theodor zu Guttenberg in seiner neuen Rolle als Internet- berater der EU (unglaublich, aber wahr!) besser darauf achtet, bei wem und was er abschreibt. Die im Web geborenen Creative-Com- mons-Lizenzen forcieren zwar, dass Inhalte wiederverwendet werden dürfen. Nur sollte dabei immer die Quelle genannt wer- den. Gell, Herr Guttenberg?

... Mark Zuckerberg endlich seine Firma Facebook an die Börse bringt, um die Spekulationen da- rüber zu beenden, wie viel das Unternehmen wirklich wert ist.

... sich Schweizer Verlage endlich zusammenraufen, einen Online-Kiosk aufzubauen. Einen Ort also, wo digitale Zeitungen und Magazine gekauft werden können. Und vor allem, wo man wie am physischen Kiosk ein wenig schmökern darf, bevor man sich für einen Titel entscheidet.

... das Open-Source-Projekt WebOS (was von Palm übrig ge- blieben ist) gelingt. Damit die Konkurrenzsituation der mobilen Betriebssysteme weiter gegeben ist. Denn zurzeit deutet vieles da- rauf hin, dass, wie in der Compu- terwelt, alles von einem System dominiert wird: Android. Wäh- rend Apple eine Nische besetzt.

... Handyunternehmen transparenter ausweisen, aus welchen Materialien ihre Geräte zusammengesetzt sind. Und dass sie sich stärker darum kümmern, was in Kongo passiert. Dort werden Mineralien in menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen abgebaut.

... der Preiszerfall der Elektronik aufhört. Natürlich ist es toll, wenn der 50-Zoll-TV nur 999 Franken kostet. Doch darunter leiden in erster Linie Arbeiter in Asien.

... Schweizer Politiker mehr Leute in die Wandelhalle einladen, die etwas von digitalen Themen ver- stehen. Im Moment ist der Präsi- dent der Piratenpartei – eingeladen von SVP-Nationalrat Lukas Reimann – der einzige Wandelhalle-Gast, der sich das Thema auf die Fahne geschrieben hat. Ihm stehen ein Dutzend Agrar- Lobbyisten gegenüber.

... Apples TV so gut ist, wie viele erwarten. Wenn es Apple nicht schafft, die starre Fernbedienung neu zu erfinden, wer dann?

... Industrien, die wie der Fotodruck unter der Digitalisierung leiden, ähnliche gute Geschäftsideen entwickeln. Heute schickt niemand mehr die Fotos zum Ent- wickeln ein. Man lässt sie sich gleich als Buch ausdrucken und gibt dafür noch mehr Geld aus.

... auf Bundesebene und bei den Kantonalbehörden mehr Daten – Wetterdaten, Kriminalstatistiken, etc. – freigegeben werden. Daten, für die der Steuerzahler bezahlt hat, die aber die Behörden aus Angst vor Missbrauch nicht öffentlich machen wollen.